What I’ve read recently #7

Photo by Ergita Sela on Unsplash

Ihr Lieben,

Es folgt mal wieder ein neuer Beitrag mit Kurzmeinungen! Im Folgenden werde ich euch fünf zuletzt gelesene Bücher vorstellen. Falls ihr eins oder mehrere meiner Bücher kennt, freue ich mich über eure Meinung dazu in den Kommentaren!


Buch 1: Shadow and Bone und Siege and Storm (Leigh Bardugo)

Nachdem im April das Grishaverse Universum auf Netflix als Serie erschienen ist, war mir klar, dass nun endlich der Zeitpunkt gekommen ist, um die Bücher zu lesen. Auf Twitter fanden sich dann noch 4 Freunde (Charline @buecherbrise, Jen @jenlovetoread, Celine @The_Printrovert, Lea-Sophie @libriabella) die auch Lust hatten, und so starteten wir eine eigene kleine Leserunde. Und ich muss sagen, der Reihenauftakt für die Grischa Reihe (Shadow and Bone) hat mir wirklich gut gefallen. Das Pacing war perfekt, die Geschichte macht regelrecht süchtig. Das Worldbuilding ließ leider ein wenig zu wünschen übrig, ich habe die Hoffnung, dass das vielleicht in Band 2 nachgeholt wird. Dafür war die Geschichte sehr packend erzählt. Auch die Charaktere mochte ich gerne, auch wenn ich lieber die Folgebände abwarten möchte, um die Protagonisten und ihre Entwicklung beurteilen zu können. Alles in einem ein kurzweiliger und unterhaltsamer Auftakt!

🌟🌟🌟🌟

Band 2, Siege and Storm konnte mich dann leider nicht mehr so überzeugen. Ich empfand das Buch als sehr langatmig und auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Besonders Mal empfand ich als extrem nervig. Einzig das Ende war wirklich richtig, richtig gut – was mir große Hoffnung auf den dritten und abschließenden Band der Reihe macht.

Danach werde ich Six of Crows lesen – dank der Netflix Serie habe ich wieder wahnsinnig viel Lust auf das Grisha Universum und richtig gute Fantasy!

Siege and Storm war allerdings leider eine kleine Enttäuschung.

🌟🌟🌟


Buch 2: Nächstes Jahr am selben Tag (Colleen Hoover)

Hach, Colleen Hoover. Lang ist es her, seit ich das letzte Mal ein Buch aus ihrer Feder gelesen habe. Wenn die Autorin eines kann, dann Geschichten so packend zu erzählen, dass man nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Das war auch hier nicht anders. Die Charaktere haben mir so weit ganz gut gefallen, wobei ich mich mit unserer Hauptprotagonistin Fallon weit mehr identifizieren kann, als mit dem Love Interest Ben – mit ihm bin ich nie wirklich warm geworden. Mit am besten hat mir die Idee hinter der Geschichte gefallen – Fallon und Ben nehmen sich vor, sich gegenseitig nicht im Weg stehen zu wollen und sich deshalb nur einmal im Jahr am gleichen Tag zu treffen. Allerdings steckt da natürlich noch weit mehr dahinter…mitunter war es mir etwas zu konstruiert und dramatisch, aber wir kennen Colleen Hoover und ihre Liebe zum Drama.

Besonders cool fand ich es, dass Miles & Tate aus „Zurück ins Leben geliebt“ einen Miniauftritt hatten. Das Buch habe ich vor einer halben Ewigkeit gelesen und irgendwie habe ich jetzt Lust, wieder mehr von Colleen Hoover zu lesen und meine Hoover Sammlung ein bisschen aufzustocken ♥

🌟🌟🌟🌟


Buch 3: One Small Thing (Erin Watt)

Von Erin Watt habe ich bisher ja nur „When it’s Real“ gelesen (Kurzmeinung hier), das mir richtig gut gefallen hat. Umso enttäuschter war ich dann von „One Small Thing“. Das lag einerseits an der Handlung – gefühlt hat sich die Geschichte 370 Seiten lang nur im Kreis gedreht und alles wurde unnötig überdramatisiert – anderseits an den Charakteren. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viele unsympathische Protagonisten hatte. Der einzige, den ich wirklich mochte, war unser Badboy Chase, der böse Kriminelle (der allerdings die einzige nette, empathische und intelligente Person war). Die Hauptprotagonistin Beth war eine nervige Persönlichkeit, sehr kindisch und dann doch mit wenig Rückgrat. Ihre Eltern…wo fange ich nur an? Sie verhalten sich gegenüber ihrer Tochter so dermaßen überfürsorglich, demütigend und respektlos, dass ich nur den Kopf schütteln kann. Beths Freunde sind einfach nur egoistisch und oberflächlich.
Einzig Chase und der Schreibstil haben mir zugesagt, ansonsten war das Buch leider ein echter Flop für mich.

🌟🌟


Buch 4: What if we stay (Sarah Sprinz)

Sarah Sprinz schreibt so gut! Sie schafft es, Emotionen so echt und authentisch rüberzubringen, dass ich als Leser die ganz Zeit komplett gefesselt bin. Es gibt es einen starken Spannungsbogen und das Buch wird nie langatmig. Auch das Setting gefällt mir in diesem zweiten Band nach „What if we drown“ wieder mal wirklich gut. Und meine Sehnsucht nach Kanada und Vancouver wächst und wächst. Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch geliebt habe, bis zu dem „Plottwist“, den ich schon von Anfang an habe kommen sehen. Danach war es mir irgendwie zu viel Drama und auch zu kindisch – was im kompletten Kontrast dazu stand, wie sich die Protagonisten vorher über weite Strecken der Geschichte verhalten haben. In den ersten 70% der Handlung mochte ich unsere Hauptprotagonisten Amber und Emmett sehr gerne, weil sie für ihr Alter wirklich reif und erwachsen waren, sehr sympathisch und authentisch. Gerade deshalb fand ich die Entwicklung zum Ende hin etwas störend. Die Nebencharaktere waren mal wieder top, alles sehr sympathische Menschen, die ihre eigenen Sorgen und Probleme, aber gleichzeitig auch Ziele haben und nicht nur Statisten für die Haupthandlung sind. 

Allgemein hat mir „What if we stay“ wieder wirklich gut gefallen, einzig das letzte Viertel hat mir nicht ganz zugesagt. Ich freue mich schon sehr auf Band 3!

🌟🌟🌟🌟


Buch 5: Infinity plus one (Amy Harmon)

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es sehr schön finde, dass die Bücher von Amy Harmon neu aufgelegt werden – so bekommen sie wieder ihre verdiente Aufmerksamkeit! Ich kann verstehen, warum manche Leser dieses Buch vielleicht nicht mögen. Die Charaktere können manchmal recht anstrengend in ihrer Denkweise sein und auch die Handlung ist teilweise doch recht verrückt.

Mich konnte die Geschichte jedoch mit ihrem ganz besonderen Charme voll und ganz überzeugen. Amy Harmons Schreibstil mochte ich schon immer gerne, weil sie es schafft, sehr viel Gefühl zu transportieren und trotzdem sehr unterhaltsam und leicht zu schreiben. Ihre Protagonisten haben immer Tiefe, sind sehr interessante Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, Fehlern und liebenswerten Seiten. In „Infinity plus one“ hat mir besonders die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren gefallen. Bonnie und Finn waren so authentisch und ich mag es, wenn sich Beziehungen langsam entwickeln und tiefergehen. Auch der Roadtrip Aspekt ist der Autorin gut gelungen, man bekommt beim Lesen richtig Lust, auf Reisen zu gehen. Und auch die Parallelen zur Geschichte von Bonnie und Clyde, dem berühmten Verbrecherpaar aus den 30er Jahren ist wirklich gut recherchiert und sehr unterhaltsam zu lesen. Alles in einem eine wunderschöne Geschichte, die Spaß macht und zudem in ihrer Handlung sehr besonders ist.

🌟🌟🌟🌟🌟


💭 Was lest ihr derzeit so?
💭 Hattet ihr kürzlich ein absolutes Lesehighlight?

2 Gedanken zu “What I’ve read recently #7

  1. Hey,

    ich habe das Buch „Nächstes Jahr am selben Tag“ vor drei Jahren gelesen und ich liebe dieses Buch total, weil Colleen Hoover einer meiner Lieblingautorinnen ist. Auch meine Hoover-Sammlung muss ich aufstocken, aber ich glaube, dass es bei mir noch dauern wird bis ich alle Bücher von ihr habe.

    Liebe Grüße

    Heidi

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Heidi,

      das glaub ich dir, sie schreibt wirklich tolle Bücher – allerdings auch sehr viele, was es schwer macht, die Sammlung zu komplettieren. Ich verliere immer den Überblick über all ihre Bücher 😀 😉

      Liebe Grüße zurück,
      Emily

      Gefällt 1 Person

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