Rezension: Unholy (Das schwarze Herz des Winters 01) von Emily A. Duncan

Was war sie ohne die Götter? Nur ein Mädchen vom Land, das im Kloster aufgewachsen war. Ein Mädchen, das sterben würde, weil es geglaubt hatte, mehr zu sein als das.

Allgemeines (Werbung)

Roman (Fantasy) – 448 Seiten – 17,00€ – ISBN: 978-3-492-70651-3 – Verlagsseite Piper – Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar!

Worum geht’s?

Eine junge Frau, die mit den Göttern sprechen kann, muss ihr Volk retten, ohne sich selbst zu zerstören.
Ein Thronfolger in Gefahr muss entscheiden, wem er trauen soll. 
Ein Rebell mit dunklen Kräften wartet auf seine Gelegenheit.

In einem Jahrhunderte währenden Krieg verflechten sich die Pfade der drei, und eine verbotene Liebe droht, die Balance zwischen Licht und Dunkel zu kippen …

Meine Meinung

Als ich gesehen habe, dass die Reihe von Emily A. Duncan übersetzt wird, habe ich mich sehr darüber gefreut, da ich die Bücher schon lange auf meiner Wunschliste hatte. Bevor wir allerdings über das Buch selbst reden, möchte ich kurz erwähnen, dass die Autorin gerade im englischsprachigen Raum … in der Kritik steht. Ich bin zu wenig in diesem Thema, aber ich möchte euch an dieser Stelle ein paar Beiträge verlinken.

Further reading:
What’s the deal with…Emily A.Duncan? auf bec&books

Nun aber zum Buch selbst. Man wird von Seite 1 in die Handlung hineingeworfen, die anfangs etwa überfordernd ist, aufgrund der vielen Namen und der Welt. Man findet sich allerdings sehr schnell ein und besonders in der zweiten Buchhälfte ist die Geschichte wahnsinnig packend. Man fliegt geradezu durch die Seiten und das Lesen macht wirklich Spaß. Auch das Ende finde ich sehr gelungen, nicht vorhersehbar und macht wirklich Lust auf die Folgebände.

Wir haben hier mehr oder weniger 3 Hauptprotagonisten, Nadya aus Kalyazin, die als einzige ihres Volkes mithilfe der Götter Magie wirken kann, der desertierte Soldat Malachiasz aus dem verfeindeten Nachbarland Tranavia und der Prinz Serefin, der gegen die ganz eigenen Dämonen kämpfen muss. Dieser Wechsel aus unterschiedlichen Perspektiven und Charakteren macht die Geschichte sehr interessant und abwechslungsreich. Besonders der Prinz hat mir gut gefallen, der mit einigen Intrigen am Königshof zu kämpfen hat. Überhaupt bringt die Handlung am Hof noch ein gewisses Etwas zu der ansonsten recht blutrünstigen Handlung. Insgesamt sind alle Charaktere in gewisser Weise für die Handlung wichtig und tragen ihren Teil dazu bei.

Besonders gut hat mir die gesamte Atmosphäre in dem Buch gefallen. Die gesamte Geschichte ist recht düster gehalten. Wer nichts gegen teils recht blutige Dark Fantasy hat, der wird hier definitiv Freude haben. Die Autorin hat sehr geschickt Anlehnung an slawische Mythologie in die Geschichte mit eingewoben, auch das Setting ist Osteuropäisch angehaucht (Russland? Polen?). Ich liebe Osteuropa und das macht das Buch sehr besonders für mich.

Nadya sah zu, wie der Regen, der gegen die Fenster der Kathedrale prasselte, dick und rot wurde. Blut. Es war Blut. Es regnete Blut vom Himmel.

Ich muss sagen, dass ich die negativen Meinungen zu dem Buch (dünne Story, verkomplizierte Geschichtenerzählung und schwaches Worldbuilding) verstehen kann. Allerdings denke ich auch, dass „Das schwarze Herz des Winters“ nicht für jeden das Richtige ist. Mir zumindest hat es gefallen. Das Buch konnte mich fesseln und unterhalten. Es war hinsichtlich der Geschichte, des Settings und der Stimmung im Buch mal was anderes, und genau das macht es lesenswert für mich.

Fazit

Wer Lust hat auf eine blutige und dunkle Fantasy mit interessanten Ideen und Charakteren, für den ist „Das schwarze Herz des Winters“ definitiv einen Blick wert. Ich freue mich schon auf Band 2!

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